Anwalt für Mercedes Abgasskandal

Created date: 2018-06-22

 

Der Dieselskandal hat jetzt auch Mercedes im Jahr 2018 getroffen. Mehr als 700.000 Dieselautos wird Mercedes im Rahmen einer Rückrufaktion zurückrufen.

Das bedeutet, dass Ihnen als Eigentümer eines Mercedes Diesel Autos dieselben Rechte zustehen, wie Volkswagen Besitzern.

 

Welche Rechte habe ich als Mercedes Besitzer im Abgas Skandal?

 

I.

Die Fahrzeugrückgabe gegen Erstattung des damals gezahlten Kaufpreises ist die derzeit attraktivste und rechtlich beste Möglichkeit.

Da die Abgasaffäre gegen Mercedes im Jahr 2018 veröffentlicht wurde, haben die Autoeigentümer die Chance gegen Händler und Hersteller vorzugehen.

Hiermit vermeiden Sie, dass Sie zukünftig von Fahrverboten betroffen sein werden. Auch vermeiden Sie ein nutzloses Software Update, welches sogar Folgeschäden am Fahrzeug verursachen kann.

II.

Neulieferung eines neuen Mercedes Modells, sofern Sie damals einen Neuwagen gekauft haben.

Diese Option ist nur gegen den Händler möglich, wenn die Gewährleistungszeit von einem bis 2 Jahren seit Kauf noch nicht abgelaufen ist. Diese Option ist besonders attraktiv, da keine Kilometerentschädigung an den Händler nach einem erfolgreichen Vorgehen bezahlt werden muss.

III.

Schadensersatz in Geld zum Ausgleich des Wertverlustes

Auch diese Möglichkeit besteht, sofern der Autokäufer seinen Mercedes behalten möchte. Hierbei besteht jedoch die Gefahr, dass das Fahrzeug zu einem späteren Zeitpunkt von behördlichen Fahrverboten und Stilllegungen betroffen sein kann.

IV.

Eine Sammelklage ist gegen Mercedes oder Daimler nicht möglich. Jeder Geschädigte muss seine Rechte individuell vor einem deutschen Gericht einklagen. Das Musterfeststellungsverfahren, welches im November 2018 kommen soll, ist keine Sammelklage. Hierbei wird nur die Schuld des Schädigers festgestellt. Schadensersatz wird Ihnen nur zugesprochen, wenn Sie eine Klage gegen Daimler erheben.

V.

Welche Mercedes Modelle sind vom Dieselskandal betroffen?

Nach unseren Informationen sind insbesondere die Modelle betroffen:

Mercedes Vito

Mercedes C-Klasse

Mercedes E-Klasse

Mercedes GLC

Mercedes S-Klasse

Mercedes ML-Klasse

Mercedes G-Klasse

Im Einzelnen:

Vito: 1,6 Liter-Diesel und 2,2-Liter Diesel (OM 622 und OM 651)

Seit 06/2015 bzw. 09/2014 bis 09/2016 (2,2 Liter Diesel)

C-Klasse: C 180 d/C 200 d bzw. C 180 BlueTEC/ C 200 BlueTEC (08/2014 bis 05/2018 ) sowie C 220 d/C 250 d bzw. C 220 BlueTEC, C 250 BlueTEC, 12/2013 bis 05/2018

E-Klasse: E 350 BlueTEC / E 350 d (nur Coupé, C207), 02/2013 bis 12/2016

GLC: GLC 220 d/GLC 250 d, 06/2015 bis 06/2018

S-Klasse: S 300 BlueTEC HYBRID / S 300 h (OM 651, 12/2013 bis 09/2016)

ML-Klasse: ML 250 BlueTEC, eventuell auch GLE 250 d (11/2011 bis 06/2015)

G-Klasse: G 350 d (OM 642), 09/2015 bis 12/2015

VI.

Was müssen Sie jetzt tun?

Die Anwaltskanzlei Balduin & Pfnür aus Mülheim an der Ruhr vertritt bereits bundesweit zahlreiche Mercedes Besitzer im Diesel Skandal. Unsere spezialisierten Anwälte und Fachanwälte haben bereits viele erfolgreiche Urteile für Abgasgeschädigte erstritten.

Rufen Sie uns unverbindlich und kostenfrei für eine Beratung unter 0208-3057550 an oder schreiben eine E-Mail an muelheim@balduin-pfnuer.de